Schenkung: Gemälde und grafische Arbeiten von Eugen Batz für unsere Sammlung

Abstrakte Komposition in Grautönen und Gelb, bestehend aus geometrischen Formen und dynamischen Linien.

Eugen Batz, der von 1929 bis 1931 am Bauhaus studierte und anschließend Paul Klee als dessen Meisterschüler an die Düsseldorfer Kunstakademie folgte, avancierte nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der bekanntesten Maler des Informel in Deutschland. Einige seiner Werke wurden 1959 bei der documenta in Kassel ausgestellt.

Schwarz-weiß-Porträt eines Mannes mit blondem Haar, der zur Seite guckt und lächelt.
Porträt Eugen Batz, Bauhaus Dessau, um 1929–31
Bauhaus-Archiv Berlin, Foto: unbekannt

  • Der gemeinnützige Verein GLS Treuhand, Bochum, übergab uns 2020 acht Gemälde, 63 grafische Arbeiten sowie vier Mappenwerke, die alle zwischen 1950 und 1980 entstanden. Diese Werke sind Teile eines größeren Konvoluts von Kunstwerken, die aus der Hand von Eugen Batz stammen und von dessen Schwiegersohn Dieter Erich Schmidt, Bad Liebenzell, der GLS Treuhand testamentarisch übergeben worden sind. Mit dieser großzügigen Schenkung in Erinnerung an Dieter Erich Schmidt lässt sich nun ein eindrückliches Bild einer künstlerischen Karriere eines Bauhaus-Schülers in der Bundesrepublik nachzeichnen.

Eugen Batz, „Oeuvre Nr. 648“, 1965
Bauhaus-Archiv Berlin, Schenkung GLS Treuhand 2020 © VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Eugen Batz, „Oeuvre Nr. 38030“, 1967
Bauhaus-Archiv Berlin, Schenkung GLS Treuhand 2020 © VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Eugen Batz, Ohne Titel, 1967
Bauhaus-Archiv Berlin, Schenkung GLS Treuhand 2020 © VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Eugen Batz, Ohne Titel, 1967
Bauhaus-Archiv Berlin, Schenkung GLS Treuhand 2020 © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Aus unserer Sammlung